archivierte Ausgabe 9/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

liegt der Ausgabe
Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Kurz und bündig |
Kurienerzbischof Agostino Marchetto hat Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Sinti und Roma in Europa kritisiert. Diese Minderheit werde leider weiterhin in allen Ländern diskriminiert, sagte der Sekretär des Päpstlichen Rats der Seel - sorge für die Migranten und Menschen unterwegs in einem Interview mit Radio Vatikan. Er wies darauf hin, daß die meisten der 12 bis 14 Millionen Sinti und Roma in Europa in extremer Armut lebten. Durch die Feindseligkeiten der angestammten Bevölkerungen werde diese Notlage noch verstärkt. Zugleich hob der Erzbischof die Verpflichtung der Kirche hervor, Würde und Rechte von Sinti und Roma zu verteidigen. Gleichzeitig müsse sie jedoch diese an ihre bürgerlichen Pflichten erinnern.
Der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, hat sich besorgt über die Mordserie an Christen im Irak gezeigt. Die örtlichen Behörden seien anscheinend nicht in der Lage, die Gewalt wirkungsvoll einzudämmen, sagte P. Lombardi. Ihm seien Flugblätter mit schrecklichen Drohungen gezeigt worden, in denen christliche Familien aus Mosul aufgefordert würden, die Stadt zu verlassen. Die jüngsten Morde an Christen bestätigten eine solche systematische Strategie. Zugleich wies P. Lombardi darauf hin, daß die irakischen Christen vollkommen in die Kultur und Geschichte der Region integriert seien und eine bedeutende Rolle darin spielten. Grund für die Gewalt gegen Christen sei nicht der Haß gegen den Westen oder das Fremde, sondern der Haß gegen die christliche Gemeinde.
Während der vergangenen Woche wurden im Vatikan alle offiziellen Termine abgesagt, da Papst Benedikt XVI. mit seinen Mitarbeitern an den Exerzitien teilgenommen hat. Auch die Generalaudienz, zu der der Heilige Vater jeden Mittwoch Pilger und Besucher aus aller Welt empfängt, entfiel.
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