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Nr. 3/2010 bei.
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Die Themen
des Osservatore Romano
Die Gebetsanliegen
Gebetsanliegen von Papst Benedikt XVI.
von
Papst Benedikt XVI. für das Jahr 2010
Die Grußworte von
Erzbischof Dr. Robert ZollitschDr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Bischof Kurt KochKurt Koch,
Bischof von Basel
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Bischof von Mainz
Erzbischof Alois KothgasserAlois Kothgasser,
Erzbischof von Salzburg
finden Sie hier.
 
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Kirche in der Welt
Abschluß der Exerzitien für Papst Benedikt XVI. und Mitglieder der Römischen Kurie
Der Mensch braucht das Hören auf Gott – nur so erkennt er sich selbst
Die Exerzitien für den Heiligen Vater und die Römische Kurie finden jedes Jahr in der Kapelle »Redemptoris mater« statt.
Am Samstag, 27. Februar, sind die Fastenexerzitien für den Heiligen Vater und Mitglieder der Römischen Kurie zu Ende gegangen. Der Papst bedankte sich beim Prediger, Don Enrico dal Covolo, und sagte in frei gesprochener Rede:

Liebe Mitbrüder,
lieber Don Enrico!

Im Namen aller Anwesenden möchte ich Ihnen, Don Enrico, von ganzem Herzen Dank sagen für diese Exerzitien, für ihre leidenschaftliche und sehr persönliche Art und Weise, mit der Sie uns auf dem Weg zu Christus geführt haben, auf dem Weg der Erneuerung unseres Priestertums. Als Ausgangspunkt, als stets gegenwärtigen Hintergrund und als Zielpunkt – das haben wir jetzt gesehen – haben Sie das Gebet Salomos um ein »hörendes Herz« gewählt. In der Tat scheint mir hier die gesamte christliche Sicht des Menschen zusammengefaßt zu sein. Der Mensch ist nicht in sich selbst vollkommen, der Mensch braucht Beziehung, er ist ein Wesen in Beziehung. Es ist nicht sein »cogito«, das die gesamte Wirklichkeit denken (»cogitare«) kann. Er braucht das Hören, das Hören auf den anderen, besonders auf den ganz Anderen: Gott. Nur so erkennt er sich selbst, nur so wird er er selbst.

Von meinem Platz aus habe ich immer die Mutter des Erlösers, Sedes Sapientiae, im Blick gehabt, den lebendigen Thron der Weisheit mit der menschgewordenen Weisheit auf dem Schoß. [...]
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