archivierte Ausgabe 9/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

liegt der Ausgabe
Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Kultur |
| 80 Jahre Staat der Vatikanstadt – Ein Blick in die Baugeschichte des Vatikans |
| »Jenes bißchen an Leib…« |
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| Bauarbeiten am Governatorats palast (1930–31); |
Wer von der Kuppel der Petersbasilika seinen Blick über den kleinsten Staat der Erde schweifen läßt, ist von dem Panorama, das sich ihm bietet, beeindruckt. Aber kaum einer, der die Aussicht auf die Vatikanstadt genießt, weiß, daß ein Großteil der blitzblank geputzten Straßen, schmucken Gebäude und gepflegten Gartenanlagen nicht vor vielen Jahrhunderten geschaffen wurde, sondern seine Entstehung der Entschlossenheit und Tatkraft eines Papstes verdankt, der 1922 den Thron des hl. Petrus bestiegen hatte.
Pius XI. (1922–1939), mit bürgerlichem Namen Achille Ratti, hatte fast sechs Jahrzehnte nach dem Ende des alten Kirchenstaates die Versöhnung des Heiligen Stuhles mit dem König - reich Italien erwirkt. Am 11. Februar 1929 fand in Rom die feierliche Unterzeichnung der Lateranverträge statt, und somit auch die Gründung des souveränen »Staates der Vatikanstadt«, »jenes bißchen an Leib, das notwendig ist, um die Seele zusammenzuhalten«, wie es der Papst formulierte. »Jenes bißchen an Leib« sollte aber nach dem Willen Pius’ XI. präsentabel sein, all das vorweisen können, was von einem Staat verlangt wird. Die ehrgeizigen Pläne des Papstes sahen den Bau eines Regierungssitzes, einer Radiostation und eines Bahnhofs in den Vatikanischen Gärten vor. Die wiederbelebte Päpstliche Akademie der Wissenschaften sollte ihren Sitz bei der »Casina Pio IV« erhalten.
Mustergültiger Kleinstaat
Die gesamte für die Vatikanstadt benötigte elektrische Energie wollte Pius XI. innerhalb der Staatsgrenzen selbst erzeugt wissen und ordnete daher den Ausbau des von Leo XIII. (1878–1903) errichteten ersten Elektrizitätswerks an. [...]
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