archivierte Ausgabe 9/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

liegt der Ausgabe
Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Aus dem Vatikan |
| Ansprache von Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am 2. Fastensonntag, 28. Februar |
| Unsere Momente der Begegnung mit dem Herrn innig leben |
Liebe Brüder und Schwestern!
Gestern sind hier im Apostolischen Palast die Exerzitien zu Ende gegangen, die wie üblich zu Beginn der Fastenzeit im Vatikan stattfinden. Zusammen mit meinen Mitarbeitern der Römischen Kurie haben wir Tage der Sammlung und des innigen Gebets verbracht und dabei in Einklang mit dem Priester-Jahr, das die Kirche derzeit begeht, über die Priesterberufung nachgedacht. Ich danke allen, die uns im Geiste nahe waren.
An diesem zweiten Fastensonntag wird die Liturgie von der Episode der Verklärung beherrscht, die im Evangelium des hl. Lukas unmittelbar der Einladung des Meisters folgt: »Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach!« (Lk 9,23). Dieses außerordentliche Ereignis ist eine Ermunterung zur Nachfolge Jesu.
Lukas spricht nicht von Verklärung, sondern beschreibt das Geschehene anhand zweier Elemente: das Antlitz Jesu, das sein Aussehen verändert, und sein Gewand, das leuchtend weiß wird, was in Gegenwart von Mose und Elija geschieht, Symbol des Gesetzes und der Propheten. Die drei Jünger, die bei diesem Geschehen anwesend sind, waren schläfrig: das ist die Haltung dessen, der, obwohl er Augenzeuge der göttlichen Wundertaten wird, nicht begreift. Nur der Kampf gegen die sie befallende Schläfrigkeit gestattet es Petrus, Jakobus und Johannes, die Herrlichkeit Jesu zu »sehen«. Jetzt überstürzen sich die Dinge: Während Mose und Elija sich vom Meister trennen, spricht Petrus, und während er noch redet, wirft eine Wolke ihren Schatten auf ihn und die anderen Jünger; es ist eine Wolke, die in dem Augenblick, da sie ihren Schatten wirft, die Herrlichkeit Gottes offenbart, wie es für das umherziehende Volk in der Wüste geschah. Die Augen vermögen nicht mehr zu sehen, die Ohren aber können die Stimme hören, die aus der Wolke ruft: »Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören« (V. 35). [...]
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