archivierte Doppelausgabe 30-31/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

liegt der Ausgabe
Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Kirche in der Welt |
| Das Stift St. Lambrecht – eine Abtei mit wechselvoller Geschichte |
| Seelsorgliches Zentrum und bedeutender Kulturträger |
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| Eingebettet in die herrliche Landschaft des Naturparks Grebenzen liegt das Stift St. Lambrecht. |
Inmitten herrlicher Landschaften und des österreichischen Naturparks Grebenzen liegt auf 1072 Metern Höhe das Stift St. Lambrecht. Vor über 930 Jahren errichtete hier Graf Markward von Eppenstein sein Hauskloster. Damals dachte noch niemand daran, diese Region von 22.000 Hektar zur Erholung der gehetzten Menschen zu nutzen. Dem Grafen und vor allem seinem Sohn und Nachfolger Herzog Heinrich III. ging es um das Seelenheil. Sie wollten einen Ort in ihrem Lande haben, an dem für sie gebetet werde. So tat vor allem der Herzog alles in seinen Kräften Stehende, um dem Stift durch Schenkungen eine sichere Zukunft zu geben.
Markward errichtete sein Kloster in der Nähe der etwa 1066 erstmals erwähnten »Kirche des hl. Lambert im Walde«. Sein Sohn, Herzog Heinrich III., erlangte 1096 die kaiserliche Bestätigung seines Hausklosters, das er in den folgenden Jahren reich ausstatte. Er schenkte dem Stift Kirchen und Besitzungen. Sie lagen in Aflenz, Piber und St. Lambrecht. Die Stifter müssen eine besondere Beziehung zum Schwarzwald gehabt haben. Daß Lambertus Patron des Hausklosters wurde, hierfür spricht einmal, daß Mönche aus St. Blasien die neue Stiftung besiedelten. Diese wiederum standen in enger Verbindung mit dem Münster in Freiburg im Breisgau. Hier befindet sich seit dem Ende des 12. Jahrhunderts eine Kopfreliquie des Heiligen aus Maastricht. Lambertus wurde einst im gesamten Frankenreich verehrt, heute besonders in den Niederlanden und in Westfalen. Doch auch in Österreich gibt es zahlreiche Lambertus-Kirchen.
Blütezeit von Kunst und Wissenschaft
Es scheint, als hätte Lambertus auf die Gründung eines Klosters nahe bei seiner Kirche im Walde gewartet, denn die Gründung fiel auf einen »reichen Boden«. Bereits 1109, dreizehn Jahre nach der kaiserlichen Bestätigung, wurde das Stift päpstlich anerkannt. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Zunächst soll 1144 durch Mönche von St. Lambrecht das Stift Altenburg besiedelt worden sein. [...]
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