archivierte Doppelausgabe 30-31/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

liegt der Ausgabe
Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Kultur |
| Die Villen Roms – Grüne Oasen mit langer Tradition (2) |
| Villa Medici: Vom bewohnten Museum zur französischen Kaderschmiede |
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| Mächtig erhebt sich die Fassade der Villa Medici auf dem römischen Pincio-Hügel. |
Für Johann Wolfgang von Goethe war sie Zuflucht, für Galileo Galilei Gefängnis und für viele junge französische Künstler ist sie die Wiege ihrer Karriere: Die Villa Medici auf dem Pincio in Rom hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Heute gestaltet sie als Sitz der Französischen Akademie in Rom die künstlerische Gegenwart und Zukunft Frankreichs mit. Wer in der Villa auf einem der beiden »Belvedere« steht, dem liegt Rom zu Füßen: Gianicolo, Petersdom, Piazza del Popolo und Pantheon sind nur wenige der charakteristischen Punkte im Stadtbild, die von hier aus zu überblicken sind. Verständlich, daß dieser Ort bereits seit der Antike bevorzugt (vor)städtische Villen beherbergt – wenn auch mit jahrhundertelanger Unterbrechung.
Waren der Pincio und die in der Antike am heutigen Standort der Villa Medici angelegten Lukullischen Gärten dank zweier Aquädukte bis kurz vor dem Niedergang des Römischen Reiches noch üppig mit Wasser versorgt, so brach diese Versorgung mit dem Einfall der Goten im 5. Jahrhundert und der Zerstörung der römischen Wasserleitungen zusammen. Was folgte, waren Jahrhunderte, in denen dieser einst so bevorzugte Ort weitgehend brachlag oder nur noch zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt wurde.
Erst der Wiederanschluß an die Wasserversorgung im 16. Jahrhundert sorgte dafür, daß der Pincio buchstäblich wieder erblühte. Ein Projekt Papst Sixtus’ V. zur allgemeinen Verbesserung der Wasserversorgung in Rom machte es möglich. Besonders engagiert in diesem Projekt waren zwei Kardinäle, die für die Entstehung und Gestaltung der Villa Medici, wie sie sich heute noch präsentiert, entscheidend sein sollten: Giovanni Ricci da Montepulciano und Ferdinando de’ Medici. [...]
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