archivierte Ausgabe 10/2010 |
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| Das Jahresregister 2009 |

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Nr. 3/2010 bei.
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| Die Grußworte von |
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof der Diözese Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz |
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Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart |
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Kurt Koch,
Bischof von Basel |
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Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz |
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Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg |
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| Kultur |
| Die Obelisken Roms – Entdeckungsreise zu den geschichtsträchtigsten Denkmälern der Ewigen Stadt (6) |
| Die berühmte Sonnenuhr des Friedenskaisers Augustus |
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| Der Obelisk wurde zum Symbol für das Marsfeld. So ist er auf dem Sockel der Säule des Antoninus Pius dargestellt. Sie befand sich auf dem Marsfeld in der Nähe des Ortes, wo die Leiche des Kaisers verbrannt worden war. Dargestellt ist die Apotheose des Kaiserpaares. |
Der dritte Obelisk, den wir in dieser Artikelserie beschreiben, steht vor dem italienischen Parlament auf der Piazza di Montecitorio. Er ist 22 Meter hoch, stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und wurde unter Augustus nach Rom gebracht, wo er als Zeiger für eine große, vom Kaiser angelegte Sonnenuhr diente.
»Dieser Tage war ich einigemal bei dem großen Obelisk, der noch zerbrochen zwischen Schutt und Kot in einem Hofe liegt. Es war der Obelisk des Sesostris, in Rom zu Ehren des Augustus aufgerichtet, und stand als Zeiger der großen Sonnenuhr, die auf dem Boden des Campus Martius gezeichnet war. Dieses älteste und herrlichste vieler Monumente liegt nun da zerbrochen, einige Seiten (vermutlich durchs Feuer) verunstaltet. Und doch liegt es noch da, und die unzerstörten Seiten sind noch frisch, wie gestern gemacht und von der schönsten Arbeit…« Mit diesen eindringlichen Worten hält Johann Wolfgang von Goethe am 23. September 1787 in seiner Italienischen Reise die jämmerliche Verfassung des Obelisken fest, welcher heute die Piazza di Montecitorio ziert. Mit der Behauptung, daß die Steinnadel der Gnomon des »Horologium Augusti « (Sonnenuhr des Augustus) ist, hatte Goethe recht. Die Aussage, daß es sich dabei um den Obelisken des Sesostris handelt, stimmt indessen nicht. Aus den Inschriften, die man allerdings erst seit der Entzifferung der Hieroglyphen durch J. F. Champollion im 19. Jahrhundert deuten konnte, geht hervor, daß Psammetich II. (auch »Neferib-Re« genannt) ihn anläßlich des ersten Jahrestages seiner Herrschaft errichtete. Solch eine Feierlichkeit fand normalerweise erst nach 30 Regierungsjahren statt. Eine Erklärung für diese Ausnahme ließe sich darin finden, daß einige Pharaonen ihre Regierungsjahre von einem bestimmten Zeitpunkt der Herrschaft des Vorgängers zählten.
Psammetich II. war von 594 bis 589 v. Chr. König und der dritte Herrscher der Saïten-Dynastie (26. Dynastie), Sohn von Necho II. Obwohl ihm nur wenig Zeit gegeben war, hinterließ er in Ägypten viele Denkmäler. [...]
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